Jeder kennt sie und jeder hat sie schon einmal besucht: die Videothek. Beim gemeinsamen Filmschauen in den eigenen vier Wänden wurde schon so manches Kind gezeugt, so manche Freundschaft besiegelt oder gemeinsame Reisepläne geschmiedet. Wem der Weg ins Kino zu weit oder der Besuch zu teuer war, der ging in die Videothek um die Ecke. Diese gehören mittlerweile der Vergangenheit an, heutzutage funktioniert das Ausleihen bequem von der eigenen Couch aus. Die Entwicklung von der VHS bis zum Onlinestream war ein weiter Weg, wie dieser kleine Rückblick auf die Geschichte des Filmverleihs zeigt.

Die frühen Anfänge

VHS Sammlung

Der Ursprung der Videothek liegt, wenig überraschend, in Amerika. 1977 gründete George Atkinson den weltweit ersten Videoverleih, zeitgleich mit dem Beginn der kommerziellen Videovermarktung der Filmindustrie. Anfang der 80er-Jahre begann auch in Deutschland die Etablierung des Videoverleihs. 1979 eröffnete in Nordrhein-Westfahlen die erste moderne Videothek, innerhalb eines Jahres stieg die Zahl auf 1000 Geschäfte an. Das gängige Wiedergabesystem war die analoge VHS-Kassette. Die Tendenz ging in dieser Zeit eindeutig Richtung Verleih, Kaufkassetten fanden nur wenig Anklang. Immer wieder wurde der fehlende Jugendschutz aufs Schärfste kritisiert, ab 1983 wurde daher die FSK auch für Videobänder eingeführt.

Weiterentwicklung durch die DVD

ausgeliehene DVD

Mit der zunehmenden Digitalisierung wurde das VHS-Format etwa Anfang 2000 von der DVD abgelöst. Die Qualität und Haltbarkeit der Filme stieg dadurch um ein Vielfaches. Allerdings wurde auch der Zugang zu Raubkopien erheblich erleichtert. Die Videotheken waren gezwungen, das Preisniveau anzupassen. Die ersten Automatenvideotheken kamen auf den Markt, denn so konnte es dem Kunden ermöglicht werden, rund um die Uhr mit niedrigeren Preisen auf das Angebot zugreifen zu können. Nachdem in der Vergangenheit der fehlende Jugendschutz ein Thema war, wurde dieser durch den Einsatz spezieller Magnetkarten an den Automaten sichergestellt. Des Weiteren dehnten viele Videotheken ihr Sortiment auf PC- und Konsolenspiele sowie Musik-DVDs und Serien aus.

Onlinevideotheken und Video on Demand

Mittlerweile sind die klassischen Videotheken rar geworden. Mit dem Aufstieg des Medium Internet und der Bereitstellung digitaler Inhalte zum Streamen oder Downloaden wurde es für den Konsumenten zunehmend überflüssig, Videotheken zu besuchen. Vielen kleineren Betrieben kostete dies die Existenz, während sich eine neue Sparte den Umstand zunutze machte. Heute gibt es viele Anbieter von Onlinevideotheken, die ihren Kunden die gewünschten Filme entweder per Postversand oder per Stream übermitteln. Dabei kann aus unterschiedlichen Tarifmodellen gewählt werden, besonders beliebt sind Flatrates oder Pay-per-View Angebote.

Bildmaterial VHS-Sammlung: © wachovia_138 / Leih-DVD: © saaby / Flickr

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